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Das Dutzend Düsseldorfer, das sich an der Bilker Kirche versammelte, war für diesen verregneten Spätherbsttag bestens präpariert mit Regenjacken, Schirmen und Regencapes. So konnten alle entspannt zuhören, was Düsseldorf-aktiv-Mitglied Jo Walsdorff über "seinen" Stadteil Unterbilk erzählte. Dort gingen beispielsweise die Düsseldorfer Autoren Vater und Sohn Spoerl zur (Lore-Lorentz) Schule und einer davon, Vater Heinrich, war, wie wir alle wissen, immerhin Autor des als Fortsetzungsroman gestarteten Pänälerstreifens "Die Feuerzangenbowle". Nein, für das süße und alkoholiserte Heißgetränk war es nicht kalt genug auf der Runde entlang der Friedenstraße, des Floraparks oder des zentralen Friedensplätzchens. Dort steht die einstmals als unzüchtig kritisierte "Adam und Eva"-Skulptur.

 

 

2019 10 19 bilk führungDort wurde aber auch eine stadtbekannte Persönlichkeit, der Obdachlose und als Professor bekannte Hans Joachim Will, grausam ermordet. Will war in seinem früheren bürgerlichen Leben sogar Wahlkampfleiter von Arbeitsminister Friedhelm Farthmann. Das sind nur einige Beispiele, die der perfekt vorbereitete Jo Walsdorff seinen Gästen servierte. Besonders lobte er die quirlige Lorettostraße. Dort lässt sich nicht zuletzt aufgrund einer sehr rührigen Händlergemeinschaft ein buntes Angebot an Geschäften und Lokalitäten aller Art besichtigen. Den ob des Dauerregens leicht verkürzten Bummel rund um die Bilker Kirche beendete ein warmes Getränk am Ende der Lorettostraße in der Tapasbar "Frida".  

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