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{gallery alignment=left width=190px height=190px}bilder/2017-03-29_Workshop_4.JPG{/gallery}Joud aus Syrien lebt seit mehr als einem Jahr in Neuss. Die studierte Bau-Ingenieurin hat ihr Heimatland verlassen, weil dort seit Jahren der Krieg tobt und sie auch kaum berufliche Chancen hat.

Deshalb ist sie nach Deutschland gekommen.

 

{gallery alignment=right width=190px height=190px}bilder/2017-03-29_Workshop_1.JPG{/gallery}„Wichtig ist für mich, die deutsche Sprache zu lernen", erzählt Joud. Deshalb nimmt sie an einem Sprachkursus im Institut für Internationale Kommunikation (IIK) teil. „Ich muss reden, reden, reden, um mich in dieser Sprache zu verbessern."

Der Workshop „Geflüchtete ins Ehrenamt" von Duesseldorf-aktiv.net bietet ihr dazu eine Chance.

2017-03-29 IIKDuesseldorf Logo CMYKDiese Gelegenheit nahmen jetzt auch noch weitere 24 Geflüchtete und Sprachschüler wahr und kamen zum Workshop in die IIK-Räume an der Eulerstraße. Sichtlich erfreut zeigte sich Elke Faust (IIK). Die Teilnehmerzahl mache das große Interesse der jungen Ausländer an einer ehrenamtlichen Tätigkeit deutlich, erklärte die freiberufliche Dozentin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.

Was ein Ehrenamt ist, erklärte ihnen die 2. Vorsitzende von Duesseldorf-aktiv.net, Ute Dickel.

{gallery alignment=right width=190px height=190px}bilder/2017-03-29_Workshop_3.JPG{/gallery}Selbstverständlich habe diese Tätigkeit einen Nutzen, betonte Dickel. So könne jeder seine eigenen Fähigkeiten entwickeln sowie neue Freunde und Menschen kennenlernen.
„Sie können Ihre Deutschkenntnisse verbessern und auch die Deutschen besser verstehen lernen", fuhr die 2. Vorsitzende fort. Wichtig sei ebenfalls, dass man die Wartezeit bis zu einem Job oder zur Ausbildung überbrücken könne.

Duesseldorf-aktiv.net hat Organisationen in der Landeshauptstadt angesprochen, die Ehrenamtler suchen. So gibt es zum Beispiel Angebote in den Bereichen Soziale Arbeit, Erhaltung der Umwelt sowie im Sport.

{gallery alignment=left width=190px height=190px}bilder/2017-03-29_Workshop_2.JPG{/gallery}Nach der kurzen Einführung, die übrigens auch ins Arabische übersetzt wurde, hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich an PC's über die einzelnen Angebote zu informieren. Sie werden aber nicht alleine gelassen. Mehrere Mentoren stehen zur Verfügung, um sie bei der Suche zu beraten und sie auch zum ersten Gesprächstermin zu begleiten.

Es ist übrigens schon der zweite Workshop. Der erste fand im November des vergangenen Jahres statt.

 

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