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Locker geht es zu beim wöchentlichen Gesprächskreis von Duesseldorf-aktiv.net für Neubürger im Institut für Internationale Kommunikation (IIK) an der Palmenstraße in Bilk.

Zur festgelegten Anfangszeit sind erst drei Personen da: Jutta Wittig und Karin Degenhardt von aktiv.net sowie Chris aus Großbritannien als Neubürger und gleichzeitig aktiver Mitstreiter.

Es vergeht fast eine Viertelstunde. Da kommt auf einen Schlag ein rundes Dutzend Neubürger in den Raum. Allgemeines Lachen: „Wir waren in einem falschen Raum." Was soll's.

Jutta Wittig, Karin Degenhardt und Iris-Janine Müller leiten die Gesprächskreise, oder besser gesagt: sie geben Stichworte, damit ein Gespräch unter den Teilnehmern beginnt. Diese kommen unter anderem aus Taiwan, Italien, Frankreich, der Slowakei, Indonesien sowie aus Russland. Alle lernen am Institut Deutsch, das sie im Gesprächskreis noch verfeinern können. „Einige haben Deutsch-Kenntnisse erst seit einer Woche. Andere sprechen es fast schon perfekt", sagen Wittig und Degenhardt übereinstimmend.

Wie immer sind die Themen an diesem Abend bunt gemischt. „Was habt Ihr denn schon alles von Deutschland gesehen", wollen die beiden Frauen wissen. Von der Landeshauptstadt kennt Artem aus Russland schon so einiges. „Ich war in der Altstadt, im Hofgarten und an der Rheinpromenade. Bonn habe er auch schon besucht. Er sehe da kaum einen Unterschied zwischen Bonn und Düsseldorf.

Diese Aussage löst bei einem anwesenden Düsseldorfer einige Irritationen aus. Ja, ja, der Lokalpatriotismus!

Sabine aus Frankreich hat bereits das K 20 besucht. Dort gebe es schöne Bilder, und es habe eine angenehme Atmosphäre geherrscht. Sie hat auch schon einen Abstecher nach Luxemburg gemacht. Einige andere waren bereits in Brüssel.

Auf die Frage, ob sie denn in Düsseldorf das Frankreich-Fest besucht habe, zuckt Sabine nur mit den Achseln. Sie sei jetzt in Deutschland und wolle ihr Heimatland Frankreich erst einmal vergessen.

Natürlich darf das Thema „Essen und Trinken" in Deutschland nicht fehlen. Ariel aus Taiwan mag ganz besonders Quark. Chris aus Großbritannien schätzt kalte Suppen. Artem aus Russland kann nichts mit Altbier anfangen.

Und so wechseln an diesem Abend die Themen mehrmals. Und am Ende des Gesprächs haben alle ihren deutschen Wortschatz wieder erweitert.

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