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personen/min.jpgIm Rahmen des Projektes "Düsseldorfer Paten", einem Gemeinschaftprojekt von Duesseldorf-aktiv.net, der Universität, den Fachhoch- schulen und dem Goethe-Institut, gibt es nun schon über 30 ehrenamtliche Düsseldorfer Paten und 14 ausländische Studenten. Min, ein chinesischer Stipendiat der Humboldt-Stiftung, gibt hier seine ersten Eindrücke von Deutschland und dem Nutzen der Patenschaft wieder:

"Ich kam im Oktober 2008 nach Deutschland, um meinen Post-Doktoranden zu machen. Obwohl ich in China schon viele Europäer gesehen habe und viel über die westliche Kultur weiß, ist das Leben hier für mich immer noch ein Kulturschock. Die Geschäfte sind am Sonntag geschlossen, Babies werden selbst im Winter mit nach draußen genommen, Fisch wird in 100g Portionen verkauft und man braucht eine Lizenz zum Fischen. Alles wird lange im Voraus geplant und die Menschen machen Dinge langsam und sehr ernsthaft.

Alles ist so anders, ich brauchte einige Zeit und Hilfe, um mich daran zu gewöhnen. Ich bin sehr froh, Jürgen Bianchi und seine Familie von den Düsseldorfer Paten kennen gelernt zu haben. Durch die Düsseldorfer Paten habe ich viele Deutsche, aber auch Menschen aus anderen Ländern getroffen, Menschen aus den verschiedensten Kulturen und Berufen. Diese vielfältigen Erfahrungen gaben mir eine ganz neue Sicht der Dinge. Ihre Freundschaft hilft mir bei den Schwierigkeiten im Alltag, lässt mich von meiner Arbeit entspannen und gibt mir einen besonderen Einblick in die deutsche Kultur.

Natürlich bin ich auch ein Botschafter meines Landes und der chinesische Kultur. Ich sehe die Unterschiede zwischen der westlichen und fernöstlichen Kultur und erzähle meinen ausländischen Freunden vom Leben in China. Kulturelle Unterschiede verursachen immer Missverständnisse. Die Arbeit der Düsseldorfer Paten trägt dazu bei, diese Missverständnisse kleiner werden zu lassen, einander zu helfen und voneinander zu lernen.

Originalkommentar:
I came to Germany in Oct. 28, 2008 to do my Post-doc.

For me this is the first time to come to Europe. Although I have seen and known a lot of western people and western culture in China before, it is still a quite culture shock for me when I really live here. The shops do not open on Sunday, the parents take the babies out side in such a cold winter, the fishes are saled by unit of 100g and most of them are from the sea, people should get a license for fishing, every thing should be arranged many days or months before, people do things quite slowly and seriously.

 

On the other hand side, I also be a chinese "ambassador" here, I know when I am here, people also know the Chinese and Chinese culture from me. I see the difference between western and eastern and discuss with them, and say our culture to my foreigner friends. Culture difference always makes misunderstanding. I hope this kind of misunderstanding will be little and little. Certainly Duesseldorf-Partner has given us such kind of platform to know each other, to help each other and to enjoy each other. I appreciate the people who help me here and also the Duesseldorf-Partner itself."

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