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Wer heute 80 Jahre oder älter ist, hat viele Umbrüche erlebt und sein Leben unter schwierigen Situationen meistern müssen. Ältere Menschen können von Dingen erzählen, die sich Jüngere kaum mehr vorstellen können – und viele Ältere erzählen gerne. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) möchte diesen Erinnerungsschatz bewahren...

 

und führt daher das erfolgreiche Projekt „Geschichtsschreiber“ weiter (s.a. Beitrag vom 7.7.2007).

Gesucht werden dafür Freiwillige, die ältere Menschen besuchen, sich die Geschichte(n) ihres Lebens erzählen lassen und diese dann aufschreiben. „Es ist schon etwas Besonderes, einen Menschen kennen zu lernen, der seine Lebensgeschichte erzählt. Da gehört viel Vertrauen dazu,“ meint Hanne Klock, die bereits eine Lebensgeschichte aufgeschrieben hat. „Spannend ist es, Lebenserfahrungen und Geschichten zu hören, die wir sonst nie erfahren würden. Und es macht viel Freude, das Gehörte zu Papier zu bringen“, bestätigt auch Barbara Baumann, ebenfalls erfahrene „Geschichtsschreiberin“. Mit den Erfahrungen, die die beiden gemacht haben, möchten sie nun gerne neue „Geschichtsschreiber“ unterstützen. „Es ist ein unendlich wertvolles Geschenk, das wir machen können: Zeit, zuzuhören und dann die eigene Lebensgeschichte als kleines Büchlein“, davon ist Hanne Klock überzeugt. „Und es macht einfach Spaß, mit dieser Generation in Kontakt zu kommen; es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen“, ergänzt Barbara Baumann.

Die beiden gestalten daher den „Geschichtsschreibertreff“, der einmal monatlich stattfindet. Unterstützt werden sie dabei nicht nur vom ASB, sondern auch von Erny Hildebrand, einer erfahrenen Referentin, die bereits die ersten beiden Gruppen „Geschichtsschreiber“ begleitet hat.

Wer Freude am Zuhören und Schreiben hat, ist herzlich eingeladen zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, dem 5. Februar um 17 Uhr im „zentrum plus“ des ASB, Bahlenstraße 106 in Düsseldorf-Holthausen. Danach findet der „Geschichtsschreibertreff“ an jedem ersten Donnerstag im Monat, ebenfalls um 17 Uhr im „zentrum plus“ statt.

Nähere Informationen gibt es auch unter 930 31 32.

Düsseldorf, den 22.1.2009
Kontakt: Bärbel Deußen, Tel. 0211/ 930 31 32, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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