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./images/stories/anna vikky 600 px.jpgJunge Menschen nutzen für ihr soziales Engagement immer stärker die neuen Medien. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklungsorganisation 2aid.org, die die Zahnmedizinstudentin Anna Vikky 2009 gegründet hat. Anna Vikky und ihre Mitstreiter nutzen sämtliche Möglichkeiten des Web 2.0 (des "Mit-mach-Internet"), um Spenden für Trinkwasserprojekte in Afrika zu sammeln.

Die Website von 2aid.org spricht vor allem junge Leute an. In kurzen Video-Botschaften melden sich die - Anfang 20-jährigen - Macher von 2aid.org zu Wort. Dabei strahlen sie einen enormen Enthusiasmus und Tatendrang aus. So schaffen sie es, junge Menschen für den Kampf gegen extreme Armut zu begeistern. "Uns ist es wichtig, den frischen Wind der Youngsters in die Welt zu tragen", sagt die 2aid-Initiatorin Anna Vikky.

2aid hat schon zwanzig Brunnen gebaut

Inzwischen hat 2aid sein zwanzigstes Wasserprojekt abgeschlossen. Die Bewohner des Dorfes Kaburaisoke in Uganda haben jetzt Zugang zu sauberem Wasser. Bisher mussten sie ihr Trinkwasser aus einer "natürlichen" Wasserstelle holen, die durch Tiere, Blätter und Erde verschmutzt war. So konnten sich die Menschen mit gefährlichen Keimen und Bakterien infizieren.

In seinem Kampf für sauberes Trinkwasser verfolgt 2aid.org einen besonderen Ansatz: Über das Social Web ist der Verein global vernetzt. In fachlichen Fragen bei den Trinkwasser-Projekten lassen sich die jungen Engagierten von erfahrenen Experten beraten. Wenn dann in Afrika der geplante Brunnen gebaut wird, helfen die 2aid-Aktiven vor Ort tatkräftig mit.

Mit gutem Grund hat 2aid.org den Kampf für sauberes Trinkwasser zu seinem Anliegen gemacht: Unsauberes Wasser, fehlende sanitäre Anlagen und mangelnde Hygiene verursachen mehr als 80 Prozent aller Krankheiten. Mit ihrem Engagement können die Aktiven von 2aid also einiges zum Besseren wenden.

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