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Besuch beim EKO-Haus der japanischen Kultur

eko-haus neu.jpgEinen Einblick in den japanischen traditionellen Alltag erhielt eine Gruppe von Düsseldorf-aktiv beim Besuch des EKO-Hauses in Düsseldorf-Niederkassel am 23. Mai 2012. Bei einer sehr interessanten Führung vermittelte der Japanologe Marc Nottelmann den Besuchern Wissenswertes über die japanische Wohnkultur und über die weltweit bekannte japanische Teezeremonie.

Durch den japanischen Garten, der seinen ganz eigenen Aufbau hat, sehr symbolträchtig ist und zum Typus der "Reine-Land-Gärten" gehört, gelangten die Teilnehmer zum etwas höher gelegenen Tempel. Dort wurde die Gruppe einfühlsam mit den Eigenheiten der japanischen Religion bekannt gemacht. Es gibt verschiedene Strömungen. Das EKO-Haus ist eine Einrichtung des Shin-Buddhismus. Vor dem Tempel steht ein Glockenturm. Marc Nottelmann erklärte der Gruppe die Tradition des Glockenläutens zum Übergang ins neue Jahr: Die Glocke wird 108 Mal mit je einminütigem Ausklang angeschlagen, um die 108 Grundleiden des Menschen fortzuschicken und verwehen zu lassen. Das Wort "Nirwana" aus der alten Sprache Sanskrit bedeutet eben dies: Verlöschen, verwehen. Durch viele weitere geschichtliche Informationen ist den Besuchern die japanische Kultur ein Stück näher gerückt.

Text: Hildegard Pereira, Stefan Neusser