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Förderung von zwei Freiwilligenagenturen in Düsseldorf

In diesem Jahr fördert die Stadt Düsseldorf zum ersten Mal zwei kirchlich orientierte Freiwilligenagenturen in Düsseldorf mit je 70.000 Euro im Jahr. Das Mitmachbüro der Diakonie und die Impulsagentur des Caritasverbandes.

Duesseldorf-aktiv.net gratuliert beiden Agenturen zur dringend notwendig gewordenen Strukturförderung, die für die Praxis der Ehrenamtsarbeit erforderlich ist.

Zu fragen ist allerdings, warum die Stadt Düsseldorf und die Lokalpolitik nicht auch die anderen Träger der Wohlfahrtsverbände wie AWO, DRK, DPWV und Jüdische Gemeinde gefördert haben. Alle diese Verbände beraten und vermitteln zahlreiche Ehrenamtliche und bereichern damit ihre Arbeit. Und sie vermitteln auch Ehrenamtliche an andere Stellen, wenn sie selbst keine geeigneten anbieten können.

Warum hat die Stadt nicht vor der Förderung ein Förderungskonzept vorgelegt, das mit den Wohlfahrtsverbänden und der Lokalpolitik besprochen wird? Dann hätte man schnell die Bedarfe der jetzt nicht geförderten Verbände erkennen können.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf mit großen Anteilen ethnischer Minderheiten hat jetzt zwei Agenturen mit katholischen und evangelischen Hintergrund, die öffentlich gefördert werden.

Werden sich die Kommunalpolitiker noch einmal besinnen, auch die anderen Verbände zu berücksichtigen, damit ein ausgewogenes Angebot für das bürgerschafltiche Engagement vorhanden ist?